Identitätswandel: Warum Transformation im Kopf beginnt

Identitätswandel: Warum Transformation im Kopf beginnt

 
 
Kennst Du das Gefühl, wenn Du zum dritten Mal denselben Vorsatz fasst – und wieder scheiterst? Du startest motiviert ins Training, hältst zwei Wochen durch, und dann… passiert das Leben. Der alte Trott kehrt zurück. Die Wahrheit ist: Du hast kein Motivationsproblem. Du hast ein Identitätsproblem. Transformation beginnt im Kopf, nicht im Gym. In diesem Artikel erfährst Du, warum ein Identitätswandel der Schlüssel zu nachhaltiger Veränderung ist – und wie Du ihn gezielt herbeiführst. 

Wir schauen uns an, warum klassische Fitnessprogramme scheitern, wie Identität Dein Verhalten formt und welche konkreten Schritte Du gehen musst, um nicht nur Deinen Körper, sondern Dein gesamtes Selbstbild zu transformieren. Bereit für echte Veränderung? Dann lass uns loslegen.

Das eigentliche Problem: Du handelst aus einer alten Identität

 

„Ich bin halt unsportlich.“
„Ich war noch nie diszipliniert.“
„Ich kann einfach nicht verzichten.“

Kommt Dir das bekannt vor? Diese Sätze sind keine harmlosen Selbsteinschätzungen. Sie sind Identitätsaussagen – und genau hier liegt das Problem. Denn Dein Verhalten folgt Deiner Identität, nicht Deiner Motivation.

Stell Dir vor, Du möchtest abnehmen. Du kaufst Dir einen Trainingsplan, meldest Dich im Gym an, startest voller Energie. Aber tief in Dir drin denkst Du: „Ich bin jemand, der gerne isst und Sport eigentlich doof findet.“ Was passiert? Dein Unterbewusstsein kämpft gegen Deine bewussten Ziele. Jede Trainingseinheit fühlt sich an wie ein Kampf gegen Dich selbst. Und irgendwann gewinnt die alte Identität.

Verhalten folgt Identität – immer. Wenn Du Dich als unsportliche Person siehst, wird jede Trainingseinheit zur Ausnahme. Wenn Du Dich als disziplinierte Person siehst, wird das Training zur Selbstverständlichkeit. Der Unterschied? Nicht Willenskraft. Sondern Selbstbild.

Die gute Nachricht: Identität ist nicht in Stein gemeißelt. Sie ist formbar. Und genau hier beginnt echte Transformation.

Warum klassische Fitnessprogramme scheitern

 

Die Fitness-Industrie verkauft Dir Lösungen. 12-Wochen-Programme. Diätpläne. Trainings-Apps. Aber sie übersehen das Wichtigste: Dein Selbstbild.

Hier sind die drei größten Fehler klassischer Fitnessprogramme:

1. Fokus auf Kalorien statt Selbstbild
Die meisten Programme konzentrieren sich auf Zahlen: Kaloriendefizit, Makros, Wiederholungen. Das ist wichtig, keine Frage. Aber wenn Du innerlich immer noch denkst „Ich bin jemand, der keine Disziplin hat“, dann sind diese Zahlen nur temporäre Pflaster auf einem tieferen Problem.

2. Fokus auf Motivation statt Identität
Motivation ist wie Feuerwerk – spektakulär, aber kurzlebig. Sie bringt Dich zum Start, aber nicht ins Ziel. Identität hingegen ist wie ein Leuchtturm: konstant, verlässlich, richtungsweisend. Wer sich als Athlet sieht, braucht keine Motivation fürs Training. Es ist Teil dessen, wer er ist.

3. Kurzfristige Ziele ohne Identitätsintegration
„Ich will in 10 Wochen 10 Kilo abnehmen.“ Schön. Aber was passiert in Woche 11? Wenn das Ziel nicht mit einer neuen Identität verknüpft ist, fällst Du zurück in alte Muster. Der Jojo-Effekt ist kein Stoffwechsel-Problem. Er ist ein Identitäts-Problem.

Die Lösung? Nicht härter trainieren. Sondern anders denken. Nicht mehr Willenskraft. Sondern ein neues Selbstbild.

Identität formt Verhalten – nicht umgekehrt

 

Hier ist das psychologische Prinzip, das alles verändert:

Identität → Entscheidungen → Gewohnheiten → Resultate

Die meisten Menschen versuchen, von hinten zu beginnen. Sie wollen Resultate (Sixpack, Kraft, Ausdauer) und hoffen, dass sich dadurch ihre Gewohnheiten ändern. Aber so funktioniert nachhaltige Veränderung nicht.

Echte Transformation beginnt bei der Identität. Wenn Du Dein Selbstbild änderst, ändern sich automatisch Deine Entscheidungen. Aus veränderten Entscheidungen entstehen neue Gewohnheiten. Und aus neuen Gewohnheiten entstehen die Resultate, die Du Dir wünschst.

Beispiel:

    • Alte Identität: „Ich trainiere manchmal.“
    • Neue Identität: „Ich bin jemand, der trainiert.“

 

Merkst Du den Unterschied? Das erste ist eine Aktivität. Das zweite ist eine Wesensaussage. Wenn Du jemand bist, der trainiert, dann ist die Frage nicht mehr „Soll ich heute ins Gym?“, sondern „Wann trainiere ich heute?“ 

Die Entscheidung ist bereits gefallen – auf Identitätsebene. Alles andere folgt automatisch.

Ein weiteres Beispiel aus meiner Praxis: Ich arbeite mit vielbeschäftigten Führungskräften, die oft sagen: „Ich habe keine Zeit für Sport.“ Aber wenn sie ihre Identität shiften von „Ich bin ein gestresster Manager“ zu „Ich bin ein leistungsstarker Leader, der seinen Körper als Werkzeug für Erfolg nutzt“, ändert sich alles. Plötzlich wird Training zur Priorität, nicht zur Option.

Der Identitäts-Shift – Wie echte Transformation entsteht

 

Jetzt wird es praktisch. Wie vollziehst Du einen Identitätswandel? Hier sind die fünf Schritte, die ich mit meinen Klienten durchlaufe – und die Du ab heute umsetzen kannst.

Schritt 1 – Alte Identität bewusst machen

 

Du kannst nichts verändern, was Du nicht siehst. Deshalb beginnt alles mit Bewusstsein.

Übung: Nimm Dir 10 Minuten Zeit und schreibe ehrlich auf:

    • Welche Überzeugungen habe ich über mich selbst in Bezug auf Fitness, Gesundheit, Disziplin?
    • Welche Sätze sage ich regelmäßig über mich? („Ich bin halt so…“, „Ich war noch nie…“)
    • Welche Gewohnheiten zeigen, wer ich gerade bin?

 

Diese Bestandsaufnahme ist Gold wert. Denn erst wenn Du Deine aktuelle Identität klar siehst, kannst Du sie bewusst verändern. 

Schritt 2 – Neue Identität definieren

 

Jetzt kommt die spannende Frage: Wer möchtest Du sein?

Nicht: Was willst Du erreichen? Sondern: Wer willst Du werden?

Beispiele:

    • „Ich möchte jemand sein, der seinen Körper respektiert und pflegt.“
    • „Ich bin eine Person, die Disziplin als Freiheit versteht.“
    • „Ich bin jemand, der langfristig denkt und in seine Gesundheit investiert.“

 

Schreib diese Sätze auf. Sprich sie laut aus. Visualisiere diese Person. Wie fühlt sie sich? Wie bewegt sie sich? Wie trifft sie Entscheidungen? 

Das ist keine Esoterik. Das ist Neurowissenschaft. Dein Gehirn arbeitet mit Bildern und Geschichten. Gib ihm die richtige Geschichte – und es wird Dich dorthin führen.

Schritt 3 – Mikro-Beweise sammeln

 

Hier wird es richtig kraftvoll. Identität ist nicht nur ein Gedanke. Sie braucht Beweise.

Jedes Mal, wenn Du eine Entscheidung triffst, die mit Deiner neuen Identität übereinstimmt, sendest Du Deinem Gehirn ein Signal: „Ja, ich bin diese Person.“

Beispiele für Mikro-Beweise:

    • Du trainierst 20 Minuten → Beweis: „Ich bin jemand, der trainiert.“
    • Du wählst Protein statt Süßigkeiten → Beweis: „Ich bin jemand, der bewusst isst.“
    • Du gehst früh schlafen → Beweis: „Ich bin jemand, der Regeneration ernst nimmt.“

 

Diese kleinen Siege sind entscheidend. Sie bauen Selbstvertrauen auf. Sie verstärken die neue Identität. Und irgendwann ist der Shift komplett. 

Tipp: Führe ein „Beweis-Journal“. Schreib jeden Abend drei Dinge auf, die Du heute getan hast, die Deine neue Identität bestätigen. Das dauert zwei Minuten – und verändert alles.

Schritt 4 – Umgebung anpassen

 

Deine Umgebung formt Dich mehr, als Du denkst. Wenn Dein Kühlschrank voll Süßigkeiten ist, wird es schwer, Dich als gesundheitsbewusste Person zu sehen.

Praktische Schritte:

    • Räume Deine Küche auf: Was würde die Person, die Du sein willst, in ihrem Kühlschrank haben?
    • Gestalte Dein Umfeld trainingsfreundlich: Trainingskleidung sichtbar, Gym-Tasche gepackt, Trainingserinnerung im Kalender
    • Umgib Dich mit Menschen, die Deine neue Identität unterstützen: Trainingspartner, Community, Coach

 

Dein Umfeld sollte Deine neue Identität spiegeln, nicht Deine alte. Das ist kein Luxus. Das ist Notwendigkeit. 

Schritt 5 – Standards erhöhen

 

Die Person, die Du werden willst, hat andere Standards als die Person, die Du warst.

Frage Dich:

    • Was ist für mich nicht verhandelbar?
    • Welche Gewohnheiten gehören zu meinem neuen Selbstbild?
    • Welche Kompromisse akzeptiere ich nicht mehr?

 

Beispiel aus meiner eigenen Geschichte: Als ich mit 14 Jahren Diabetes Typ 1 diagnostiziert wurde – dieselbe Krankheit, die meinen Vater das Leben kostete – traf ich eine Entscheidung. Keine Option. Eine Identitätsentscheidung: „Ich werde stark sein. Ich werde meinen Körper nicht zum Feind machen, sondern zum Partner.“ 

Das war nicht Motivation. Das war ein neuer Standard. Und dieser Standard hat mein Leben geformt.

Warum Disziplin ohne Identität nicht nachhaltig ist

 

Viele Menschen denken, sie brauchen mehr Disziplin. Aber Disziplin ohne Identität ist wie ein Auto ohne Motor – es sieht gut aus, aber es fährt nicht weit.

Disziplin ist Ausdruck einer Identität – kein Kampf gegen Dich selbst.

Wenn Du Dich als disziplinierte Person siehst, ist Disziplin keine Anstrengung. Sie ist Selbstverständlichkeit. Du kämpfst nicht gegen Versuchungen. Du triffst einfach Entscheidungen, die zu Deinem Selbstbild passen.

Ich habe dazu bereits einen Artikel geschrieben: „Disziplin bringt Freiheit“.  Dort gehe ich tiefer darauf ein, wie Disziplin nicht Einschränkung, sondern Befreiung bedeutet – wenn sie aus der richtigen Identität entspringt.

Der Punkt ist: Wenn Du versuchst, diszipliniert zu sein, während Du Dich innerlich als undisziplinierte Person siehst, wirst Du scheitern. Immer. Weil Dein Verhalten Deiner Identität folgt.

Aber wenn Du Deine Identität änderst? Dann folgt die Disziplin automatisch. Nicht als Zwang. Sondern als Ausdruck dessen, wer Du bist.

Identität und metabolische Gesundheit

 

Hier wird es interessant – und hier zeigt sich meine Überzeugung als Coach: Wer sich als gesunde Person sieht, handelt anders.

Metabolische Gesundheit ist nicht nur eine Frage von Blutwerten und Körperfettanteil. Sie ist eine Frage von Selbstachtung. Von Identität.

Wenn Du Dich als Person siehst, die langfristig gesund und leistungsfähig bleiben will, dann sind Entscheidungen wie ausreichend Schlaf, nährstoffreiche Ernährung und regelmäßiges Training keine Pflicht. Sie sind Selbstverständlichkeit.

Longevity beginnt im Selbstbild.

Ich arbeite mit Führungskräften, die oft in einem Hamsterrad aus Stress, Schlafmangel und schnellen Mahlzeiten stecken. Wenn sie ihre Identität shiften von „Ich bin ein gestresster Manager“ zu „Ich bin ein langfristig denkender Leader, der seinen Körper als Investition sieht“, ändert sich ihr gesamtes Verhalten.

Plötzlich wird Schlaf zur Priorität. Ernährung zur Strategie. Training zur Gewohnheit. Nicht weil sie müssen. Sondern weil sie es sind.

Das ist der Unterschied zwischen kurzfristigem Diätwahn und nachhaltiger Transformation. Zwischen Jojo-Effekt und lebenslanger Vitalität.

Wenn Du mehr über metabolische Gesundheit und Longevity erfahren möchtest, schau Dir meinen Artikel dazu an: [WEBSEITEN-URL zu Longevity/Metabolische Gesundheit].

Meine persönliche Geschichte: Entscheidung statt Motivation

 

Lass mich persönlich werden. Denn meine eigene Transformation begann nicht mit einem Trainingsplan. Sie begann mit einer Identitätsentscheidung.

Ich war 14 Jahre alt, als ich die Diagnose bekam: Diabetes Typ 1. Dieselbe Krankheit, die meinen Vater das Leben gekostet hatte. In diesem Moment hatte ich zwei Optionen:

    • Mich als Opfer sehen. Als jemand, der eingeschränkt ist. Der aufpassen muss. Der sich zurückhalten muss.
    • Mich als Kämpfer sehen. Als jemand, der seinen Körper versteht. Der ihn trainiert. Der ihn respektiert und pflegt.

 

Ich entschied mich für Option zwei. Nicht aus Motivation. Aus Notwendigkeit. Aus Überlebenswillen. Aus dem tiefen Wunsch, nicht dasselbe Schicksal zu erleiden wie mein Vater. 

Diese Entscheidung formte meine Identität. Ich wurde jemand, der sich für Fitness, Ernährung und Gesundheit interessiert. Nicht als Hobby. Als Lebensweise.

Mit 14 Jahren begann ich, mich für Bodybuilding zu interessieren. Inspiriert von Arnold Schwarzenegger – nicht wegen der Muskeln, sondern wegen der Disziplin, der Klarheit, der Entschlossenheit. Ich wollte stark sein. Nicht nur körperlich. Mental.

2007 ging ich nach Los Angeles. Ich trainierte im legendären Gold’s Gym in Venice – dem Mekka des Fitness. Dort traf ich Menschen wie Robby Robinson, die mir zeigten: Transformation ist nicht nur körperlich. Sie ist mental. Sie ist spirituell. Sie ist identitär.

Diese Zeit prägte mich. Ich entdeckte meine Leidenschaft als Coach. Nicht als jemand, der Trainingspläne verkauft. Sondern als jemand, der Menschen dabei hilft, ihre Identität zu verändern.

Heute arbeite ich mit Führungskräften, die denken, sie hätten ein Zeitproblem. Aber in Wahrheit haben sie ein Identitätsproblem. Sie sehen sich nicht als Menschen, die trainieren. Sie sehen sich als Menschen, die „eigentlich mal wieder sollten“.

Meine Aufgabe? Ihnen zu zeigen, wer sie wirklich sein können. Und ihnen zu helfen, diese Identität zu leben.

Das ist keine Motivation. Das ist Transformation.

Identität vs. Motivation: Der entscheidende Unterschied

 

Lass uns nochmal klar machen, warum Motivation Dich im Stich lässt – und Identität nicht.

Motivation:

    • Kommt und geht
    • Abhängig von äußeren Umständen
    • Braucht ständige Erneuerung
    • Fühlt sich an wie Kampf

 

Identität:

    • Ist konstant
    • Unabhängig von Stimmung
    • Selbstverstärkend
    • Fühlt sich an wie Selbstverständlichkeit

 

Wenn Du auf Motivation setzt, bist Du abhängig. Abhängig von Inspirationsvideos, von Trainingspartnern, von guter Laune. Aber was passiert, wenn die Motivation weg ist? Du fällst zurück. 

Wenn Du auf Identität setzt, bist Du frei. Frei von äußeren Umständen. Frei von Stimmungsschwankungen. Du tust, was Du tust, weil es Teil von Dir ist.

Das ist der Unterschied zwischen „Ich sollte trainieren“ und „Ich bin jemand, der trainiert“. Zwischen „Ich versuche, mich gesund zu ernähren“ und „Ich bin jemand, der bewusst isst“.

Merkst Du den Shift? Das ist nicht nur Semantik. Das ist Psychologie. Das ist Neurowissenschaft. Das ist der Schlüssel zu nachhaltiger Veränderung.

Gewohnheiten verändern durch Identitätswandel

 

Hier kommt der praktische Teil: Wie veränderst Du konkret Deine Gewohnheiten durch Identitätswandel?

Klassischer Ansatz (scheitert oft):
„Ich will abnehmen, also esse ich weniger und trainiere mehr.“

Identitätsbasierter Ansatz (funktioniert nachhaltig):
„Ich bin jemand, der seinen Körper respektiert. Deshalb esse ich nährstoffreich und bewege mich regelmäßig.“

Der Unterschied? Im ersten Fall kämpfst Du gegen Dich selbst. Im zweiten Fall handelst Du aus Deinem Selbstbild heraus.

Praktisches Beispiel:
Du willst die Gewohnheit etablieren, morgens zu trainieren.

Motivation-basiert: „Ich muss früher aufstehen und trainieren, um abzunehmen.“
→ Fühlt sich an wie Pflicht. Hält nicht lange.

Identitäts-basiert: „Ich bin jemand, der seinen Tag mit Bewegung startet. Das gibt mir Energie und Klarheit.“
→ Fühlt sich an wie Selbstausdruck. Wird zur Gewohnheit.

Siehst Du den Unterschied? Die Handlung ist dieselbe. Aber die innere Geschichte ist komplett anders. Und diese innere Geschichte entscheidet über Erfolg oder Misserfolg.

Warum die meisten Diäten scheitern: Ein Identitätsproblem

 

Lass uns ehrlich sein: Die meisten Diäten scheitern nicht, weil sie schlecht sind. Sie scheitern, weil sie Deine Identität nicht verändern.

Du machst 12 Wochen lang alles richtig. Du zählst Kalorien. Du verzichtest auf Süßigkeiten. Du trainierst regelmäßig. Und dann? Woche 13. Du fällst zurück in alte Muster.

Warum? Weil Du innerlich immer noch die alte Person bist. Du hast Dein Verhalten verändert, aber nicht Dein Selbstbild.

Die Lösung? Mach die Diät zu einem Identitätsprojekt.

Statt „Ich mache eine Diät“ → „Ich bin jemand, der bewusst isst.“
Statt „Ich verzichte auf Zucker“ → „Ich bin jemand, der seinen Körper mit Qualität versorgt.“
Statt „Ich muss abnehmen“ → „Ich bin jemand, der langfristig gesund und vital bleiben will.“

Das ist nicht nur Wortklauberei. Das ist der Unterschied zwischen temporärer Veränderung und lebenslanger Transformation.

Und genau hier setzt meine Arbeit als Coach an. Ich helfe Dir nicht nur, einen Trainingsplan zu befolgen. Ich helfe Dir, eine neue Identität zu entwickeln. Eine Identität, die Dich trägt – auch wenn die Motivation mal fehlt.

Die Rolle von Selbstdisziplin bei der Identitätsveränderung

 

Selbstdisziplin ist nicht das, was Du denkst. Es ist nicht Willenskraft. Es ist nicht Kampf. Es ist Ausdruck Deiner Identität.

Wenn Du Dich als disziplinierte Person siehst, brauchst Du keine Willenskraft. Du triffst einfach Entscheidungen, die zu Deinem Selbstbild passen.

Beispiel:

    • Undisziplinierte Identität: „Ich sollte nicht naschen, aber ich kann einfach nicht widerstehen.“
    • Disziplinierte Identität: „Ich nasche nicht, weil ich jemand bin, der bewusst isst.“

 

Im ersten Fall kämpfst Du. Im zweiten Fall entscheidest Du. Kein Drama. Keine innere Zerrissenheit. Nur Klarheit. 

Das ist der Grund, warum manche Menschen scheinbar mühelos diszipliniert sind. Sie sind es nicht durch Willenskraft. Sie sind es durch Identität.

Und die gute Nachricht? Diese Identität kannst Du entwickeln. Schritt für Schritt. Mikro-Beweis für Mikro-Beweis.

Persönlichkeitsentwicklung durch Fitness: Mehr als nur Muskeln

 

Fitness ist nicht nur körperlich. Sie ist ein Werkzeug für Persönlichkeitsentwicklung.

Wenn Du trainierst, entwickelst Du nicht nur Muskeln. Du entwickelst:

    • Disziplin – Du lernst, Dinge zu tun, auch wenn Du keine Lust hast
    • Durchhaltevermögen – Du lernst, dranzubleiben, auch wenn es schwer wird
    • Selbstvertrauen – Du siehst, wozu Du fähig bist
    • Selbstachtung – Du lernst, Deinen Körper zu respektieren und zu pflegen

 

Das sind keine Nebenwirkungen. Das ist der Kern. Fitness ist Charakterbildung. 

Und genau deshalb ist ein Identitätswandel so kraftvoll. Wenn Du Dich als Athlet siehst, entwickelst Du automatisch die Eigenschaften eines Athleten. Nicht weil Du sie erzwingst. Sondern weil sie Teil Deiner Identität werden.

Das ist der Grund, warum ich sage: Transformation beginnt im Kopf. Nicht im Gym. Nicht in der Küche. Im Kopf.

Fazit – Du brauchst keinen neuen Plan. Du brauchst eine neue Identität.

 

Lass uns zusammenfassen:

✅ Dein Verhalten folgt Deiner Identität, nicht Deiner Motivation
✅ Klassische Fitnessprogramme scheitern, weil sie Dein Selbstbild nicht verändern
✅ Echte Transformation beginnt mit der Frage: „Wer will ich sein?“
✅ Identitätswandel geschieht durch bewusste Entscheidung, Mikro-Beweise und Umgebungsanpassung
✅ Disziplin ist kein Kampf – sie ist Ausdruck Deiner Identität
✅ Fitness ist nicht nur körperlich, sondern ein Werkzeug für Persönlichkeitsentwicklung

Die Wahrheit ist: Du brauchst keinen neuen Trainingsplan. Du brauchst keine neue Diät. Du brauchst eine neue Identität.

Und diese Identität kannst Du ab heute entwickeln. Nicht in 12 Wochen. Nicht in 6 Monaten. Sondern jetzt. Mit der nächsten Entscheidung, die Du triffst.

Deine Transformation beginnt nicht im Gym. Sie beginnt mit der Entscheidung, jemand anderes zu werden.

Bist Du bereit für diesen Shift? Dann lass uns gemeinsam daran arbeiten.

Fazit

Deine Transformation beginnt nicht im Gym. Sie beginnt mit der Entscheidung, jemand anderes zu werden. Mit der Erkenntnis, dass Du kein Motivationsproblem hast, sondern ein Identitätsproblem. Und mit dem ersten Mikro-Beweis, den Du heute setzt.

Der Weg vom gestressten Manager zum vitalen Leader, von „Ich sollte mal wieder“ zu „Ich bin jemand, der trainiert“ – dieser Weg beginnt im Kopf. Mit einem klaren Bild davon, wer Du sein willst. Mit Standards, die nicht verhandelbar sind. Mit der Gewissheit, dass nachhaltige Veränderung nicht durch Willenskraft, sondern durch Identität entsteht.

Ich habe diesen Weg selbst durchlaufen. Von der Diabetes-Diagnose mit 14 bis zum Training im Gold’s Gym Venice. Von der Entscheidung „Ich werde stark sein“ bis zur Arbeit mit Führungskräften, die ihre Identität transformieren wollen. Und ich kann Dir sagen: Es funktioniert. Nicht weil ich besonders bin. Sondern weil Identitätswandel universell wirkt.

Was ist Deine Erfahrung mit Identität und Transformation? Hast Du schon mal einen bewussten Identitäts-Shift erlebt? Schreib es in die Kommentare – ich freue mich auf den Austausch!

Wenn Du nicht nur trainieren, sondern Deine Identität verändern willst – dann lass uns zusammenarbeiten. Meine 16-Wochen-Transformation ist kein klassisches Fitnessprogramm. Es ist ein Identitätsprojekt. Wissenschaftlich fundiert. Alltagstauglich. Nachhaltig. Buche jetzt Dein kostenfreies Strategiegespräch und finde heraus, wer Du wirklich sein kannst.

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Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Besprich Deine individuelle Situation immer mit Deinem behandelnden Arzt.

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