Der gefährlichste Glaubenssatz vielbeschäftigter Menschen: „Jetzt geht es gerade nicht“

Der gefährlichste Glaubenssatz vielbeschäftigter Menschen: „Jetzt geht es gerade nicht“

 

„Jetzt geht es gerade nicht.“ Dies ist der gefährlichster Glaubenssatz vieler vielbeschäftigter Menschen.

Ein Satz, den ich seit Jahren höre. Von Führungskräften. Von Selbstständigen. Von hoch engagierten, verantwortungsvollen Menschen wie dir.

Er klingt logisch. Vernünftig. Erwachsen.

Und genau das macht ihn so gefährlich.

Denn dieser Satz bedeutet selten „es geht wirklich nicht“. Er bedeutet fast immer: „Ich verschiebe mich selbst – schon wieder.“

Als Personal Trainer mit über 30 Jahren Erfahrung sehe ich täglich, wie dieser unscheinbare Gedanke die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und letztlich auch die Lebensqualität meiner Klienten sabotiert. Höchste Zeit, diesem Glaubenssatz auf den Grund zu gehen.

Warum dieser Satz so harmlos klingt – und so zerstörerisch ist

 

„Jetzt geht es gerade nicht“ ist kein Nein.
Es ist ein Vielleicht später.
Und genau darin liegt das Problem.

* kein Konflikt
* keine Entscheidung
* keine Verantwortung
* kein klarer Cut

👉 Der Satz hält dich in Bewegungslosigkeit, ohne dass es sich so anfühlt.

Stell dir vor: Du sitzt im Meeting, der Kalender ist voll, und der Gedanke an dein lange aufgeschobenes Fitnessprogramm meldet sich. „Nach diesem Projekt starte ich endlich“, denkst du. Es fühlt sich gut an. Proaktiv. Als hättest du eine Entscheidung getroffen.

Aber hast du das wirklich?

Der Alltag vielbeschäftigter Menschen – immer nachvollziehbar

 

Die Gründe sind fast immer die gleichen:

* Projektabschluss
* Personalmangel
* familiäre Verpflichtungen
* hohe mentale Last
* emotionale Erschöpfung

Alles real. Alles verständlich.

Aber genau hier liegt die unbequeme Wahrheit: Das Leben wird nicht ruhiger, wenn du wartest.

Einer meiner Klienten, ein 45-jähriger Unternehmer, verschob sein Gesundheitsprogramm vier Jahre lang – von Quartal zu Quartal. Immer aus nachvollziehbaren Gründen. Als wir schließlich zusammenarbeiteten, sagte er: „Ich hätte vor vier Jahren anfangen sollen. Es wurde nie ruhiger – nur ich wurde älter.“

Warum „später“ fast nie kommt

 

Viele glauben, sie würden irgendwann an einen Punkt kommen, an dem:

* weniger Stress ist
* mehr Zeit da ist
* mehr Energie verfügbar ist
* der Kopf freier ist

Die Realität sieht anders aus:

* Verantwortung nimmt zu
* Termine verdichten sich
* Regeneration wird weniger
* der Körper zahlt die Rechnung

👉 Später ist oft nur ein anderes Wort für nie.

Alte Gewohnheiten öffnen keine neuen Türen. Diese Weisheit erlebe ich täglich in meiner Arbeit als Personal Trainer in Kiel. Der Körper ist kein Projekt, das man beliebig verschieben kann – er ist das Betriebssystem deines Lebens.

Der Preis des Aufschiebens (den dir niemand direkt sagt)

 

Der Glaubenssatz wirkt schleichend. Die Konsequenzen kommen nicht sofort – sondern leise:

* chronische Verspannungen
* zunehmende Müdigkeit
* Schlafprobleme
* sinkende Belastbarkeit
* Reizbarkeit
* körperliche Warnsignale

Viele merken es erst, wenn der Körper nicht mehr mitverhandelt.

In meinen 15 Jahren als Personal Trainer habe ich unzählige erfolgreiche Menschen begleitet, die plötzlich an diesem Punkt standen. Der Körper streikt nicht lautstark – er flüstert erst, bevor er schreit.

Der Denkfehler hinter „Jetzt geht es gerade nicht“

 

Der zentrale Irrtum: Gesundheit wird als Projekt gesehen – nicht als Voraussetzung.

Viele behandeln Training, Bewegung, Regeneration wie:

* einen zusätzlichen Termin
* ein weiteres To-do
* eine optionale Aufgabe

Dabei ist Gesundheit kein Extra. Sie ist das Fundament, auf dem alles andere steht.

Wenn du diesen Gedanken wirklich verinnerlichst, verändert sich alles. Fitness wird nicht zum Konkurrenten deiner Produktivität – sie wird zu deren Voraussetzung.

Leistungsfähigkeit ist endlich – auch wenn man es lange ignorieren kann

 

Ein Körper kann viel kompensieren. Sehr viel sogar. Aber jede Kompensation hat ein Ablaufdatum.

* weniger Reserve
* längere Erholungszeiten
* höhere Verletzungsanfälligkeit
* mentale Erschöpfung

👉 Der Preis wird immer gezahlt. Die Frage ist nur: wann.

Ich sehe das regelmäßig bei meinen Klienten in Kiel: Die körperliche Leistungsfähigkeit sinkt nicht linear, sondern oft exponentiell. Jahrelang scheint alles stabil – bis plötzlich mehrere Systeme gleichzeitig nachgeben.

Die unbequeme Wahrheit für Vielbeschäftigte

 

Ich sage das bewusst klar: Wenn es gerade nicht geht, wird es später nicht automatisch besser.

Der einzige Unterschied ist:

* Du bist älter
* Dein Körper ist weniger tolerant
* die Ausgangslage ist schlechter

Prokrastination in Sachen Gesundheit ist besonders tückisch. Wie oft hast du schon gesagt: „Nach Weihnachten höre ich auf“ oder „Nach den Feiertagen gebe ich mir einen Gesundheitskick“? Es passiert einfach nicht, oder?

Es wird immer einen Geburtstag geben, eine Hochzeit, eine Grillparty, Freunde, die zu Besuch kommen, oder irgendein unerwartetes Ereignis. Das Leben ist voll davon – und genau deshalb musst du anfangen, trotz dieser Ereignisse.

Was stattdessen funktioniert (realistisch, nicht idealistisch)

 

Nicht:

* mehr Motivation
* mehr Perfektion
* mehr Disziplin um jeden Preis

Sondern:

* klare Priorisierung
* realistische Zeitfenster
* Systeme statt Willenskraft
* Kontinuität statt Extreme

👉 Gesundheit muss in dein Leben passen – nicht dein Leben zur Gesundheit.

In meiner 6-Schritte-Blaupause für vielbeschäftigte Menschen zeige ich, wie effektives Training auch mit minimalem Zeitaufwand möglich ist. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Fortschritt – und der beginnt mit der Einsicht, dass „jetzt“ der einzige Zeitpunkt ist, den du wirklich kontrollierst.

Eine neue, ehrlichere Frage

 

Statt: „Geht das gerade?“

Frag dich: „Was passiert, wenn ich es weiter aufschiebe?“

Diese Frage verändert die Perspektive. Und oft auch Entscheidungen.

Einer meiner Klienten, ein 52-jähriger Geschäftsführer, stellte sich diese Frage nach Jahren des Aufschiebens. Seine ehrliche Antwort: „Dann stehe ich in fünf Jahren genau hier – nur mit mehr Schmerzen und weniger Optionen.“ Dieser Gedanke war sein Wendepunkt.

Fazit: Der Satz ist nicht böse – aber brandgefährlich

 

„Jetzt geht es gerade nicht“ ist kein Zeichen von Schwäche.

Aber es ist ein Signal:

* dass du dich selbst zu oft hinten anstellst
* dass Verantwortung immer Vorrang bekommt – außer für dich
* dass dein Körper still funktionieren soll

👉 Und genau das funktioniert nicht dauerhaft.

Halte Ordnung in deinen Prioritäten. Wie ich meinen Klienten immer sage: Wer nur einen Vorgang auf seinem Schreibtisch hat, hat eine größere Chance, konzentriert zu sein. Mache „reinen Tisch“ mit alten Ausreden, bevor du dich der nächsten Sache annimmst.

Lerne, alles zu genießen, was du tust – auch dein Training. Freude kommt automatisch dann auf, wenn wir uns entspannt bemühen, etwas gut zu machen. Sei mit dem Herzen bei allem, was du tust. Auch routinemäßige Workouts machen so Spaß.

Lege deine Trainingszeiten fest und halte diese Zeiten ein. Sie sind genauso wichtig wie jeder Geschäftstermin.

Dein nächster Schritt

 

Wenn du merkst, dass du deine Gesundheit seit Jahren verschiebst – nicht aus Faulheit, sondern aus Verantwortung – dann ist es Zeit, Verantwortung auch für dich zu übernehmen.

Nicht irgendwann. Nicht perfekt. Sondern jetzt – realistisch.

Als Personal Trainer in Kiel helfe ich vielbeschäftigten Menschen dabei, effektive Trainings- und Ernährungsstrategien in ihren Alltag zu integrieren – ohne dass sie ihr Leben komplett umkrempeln müssen.

Mein 16-Wochen Hybrid-Transformationsprogramm wurde speziell für Menschen entwickelt, die denken, sie hätten „keine Zeit“ – und zeigt ihnen, wie sie mit minimalem Zeitaufwand maximale Ergebnisse erzielen können.

Erfahre mehr über meine wissenschaftlich fundierte 6-Schritte-Blaupause und wie sie dir helfen kann, den gefährlichen Kreislauf des Aufschiebens zu durchbrechen.

🔹 Bereit für den ersten Schritt? Vereinbare jetzt ein unverbindliches Beratungsgespräch, in dem wir gemeinsam herausfinden, wie du trotz vollem Terminkalender deine Gesundheit priorisieren kannst.

Häufig gestellte Fragen

 

Wie viel Zeit brauche ich wirklich für effektives Training?

 

Mit den richtigen Methoden können bereits 2-3 Trainingseinheiten à 30-60 Minuten pro Woche ausreichen, um signifikante Ergebnisse zu erzielen. Entscheidend ist nicht die Quantität, sondern die Qualität und Kontinuität des Trainings.

Was, wenn ich wirklich keine Zeit finde?

 

Es geht nicht darum, Zeit zu finden, sondern sie zu schaffen. In meinem Coaching zeige ich, wie selbst Mikro-Workouts von 10-15 Minuten, strategisch in den Tag integriert, einen Unterschied machen können. Zudem arbeiten wir an Prioritätenmanagement, um Gesundheit vom „Nice-to-have“ zum „Must-have“ zu machen.

Wie lange dauert es, bis ich erste Ergebnisse sehe?

 

Die ersten messbaren Veränderungen (Kraftzuwachs, verbesserte Ausdauer) sind oft schon nach 2-3 Wochen spürbar. Sichtbare körperliche Veränderungen zeigen sich typischerweise nach 6-8 Wochen konsequenten Trainings. Noch wichtiger: Die mentalen Vorteile wie verbesserte Konzentration und Stressresistenz stellen sich häufig bereits nach wenigen Trainingseinheiten ein.

Kann ich trotz Vorerkrankungen oder körperlicher Einschränkungen starten?

 

Absolut. Als erfahrener Personal Trainer passe ich jedes Programm individuell an bestehende Einschränkungen an. Gerade bei Vorerkrankungen oder chronischen Beschwerden ist professionell angeleitetes Training besonders wertvoll, da es gezielt auf deine spezifische Situation eingehen kann.

Muss ich meine Ernährung komplett umstellen?

 

Nein. Nachhaltige Veränderungen basieren auf realistischen, schrittweisen Anpassungen. In meinem Ansatz geht es nicht um radikale Diäten, sondern um intelligente, alltagstaugliche Optimierungen, die zu deinem Leben und deinen Präferenzen passen.

 

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Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Besprich Deine individuelle Situation immer mit Deinem behandelnden Arzt.

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