Wie die dunkle Jahreszeit in Kiel Energie & Stimmung killt — und was wirklich hilft
Einleitung: Warum die dunkle Jahreszeit uns so zusetzt
In Kiel ist die dunkle Jahreszeit kein kurzer Abschnitt – sie ist ein Monat-Marathon aus Dunkelheit, Kälte, Regen, Sturm und Lichtmangel. Was viele als normale „Wintermüdigkeit“ abtun, hat tatsächlich tiefgreifende biologische Ursachen.
Die typischen Symptome kennst Du wahrscheinlich nur zu gut:
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- Anhaltende Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf
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- Gedrückte Stimmung und weniger Freude
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- Unkontrollierbarer Heißhunger auf Kohlenhydrate
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- Sinkende Motivation für Training und gesunde Gewohnheiten
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- Schlechtere Schlafqualität trotz mehr Schlafbedürfnis
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- Energieeinbrüche am Nachmittag
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- Konzentrationsprobleme bei der Arbeit
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- Häufigere Erkältungen und Infekte
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- Rückfall in alte, ungesunde Gewohnheiten
Der Grund dafür ist nicht mangelnde Willenskraft oder Charakterschwäche – es ist pure Biologie. In diesem Artikel erfährst Du genau, warum die dunkle Jahreszeit in Kiel so stark auf Stimmung und Energie wirkt, welche Körperprozesse betroffen sind, und vor allem: welche wissenschaftlich fundierten Strategien Dir wirklich helfen können.
Warum die dunkle Jahreszeit in Kiel so hart auf Körper & Psyche wirkt
1. Extrem niedrige Tageslichtmengen
In Kiel hast Du im Winter eine besondere Herausforderung:
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- Deutlich verkürzte Tageslichtphasen (teilweise nur 7-8 Stunden)
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- Häufig bedeckter Himmel durch Regen, Nebel und Wolken
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- Kaum direkte Sonneneinstrahlung über Wochen hinweg
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- Lichtintensität deutlich geringer als in südlicheren Regionen
Diese Faktoren führen zu messbaren biologischen Veränderungen:
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- Drastisch reduzierte Vitamin-D-Produktion in der Haut
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- Gestörte hormonelle Regulation (besonders Serotonin und Melatonin)
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- Erhöhtes Melatonin tagsüber, wenn Du eigentlich wach und aktiv sein solltest
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- Vermindertes Serotonin, das für Stimmung, Fokus und Motivation zuständig ist
Serotonin ist Dein „Wohlfühl-Neurotransmitter“, der für positive Stimmung, Fokus und Motivation sorgt. Melatonin hingegen ist Dein „Schlafhormon“, das Müdigkeit signalisiert. Zu viel Dunkelheit bedeutet: zu viel Melatonin, zu wenig Serotonin – und genau das spürst Du als Winterblues.
2. Vitamin-D-Mangel – die unterschätzte Energieblockade
Der durchschnittliche Vitamin-D-Spiegel in Norddeutschland im Winter liegt bei erschreckenden 14–20 ng/ml – ein deutlicher Mangel, der weit unter dem optimalen Bereich von 40-60 ng/ml liegt.
Dieser Mangel führt zu:
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- Chronischer Müdigkeit und Energiemangel
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- Erhöhter Infektanfälligkeit durch ein geschwächtes Immunsystem
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- Schlechterer Mitochondrienfunktion (Deine zellulären „Kraftwerke“)
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- Depressiven Verstimmungen und erhöhtem Stressempfinden
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- Muskelschmerzen und schlechterer Regeneration
Vitamin D ist nicht nur ein Vitamin, sondern ein Hormon, das auf nahezu jede Zelle im Körper wirkt. Es ist einer der wichtigsten Faktoren für Stimmung, hormonelle Balance, Kraft, Stressresistenz und zelluläre Energie.
3. Weniger Bewegung & weniger „echtes Licht“
Die natürliche Reaktion auf Kälte, Regen und Dunkelheit ist, mehr Zeit drinnen zu verbringen. Das führt zu:
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- Drastisch reduzierter Bewegung im Alltag
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- Weniger Zeit an der frischen Luft
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- Noch geringerer Lichtexposition
Dieser Bewegungsmangel hat direkte biochemische Konsequenzen:
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- Weniger Endorphinausschüttung
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- Reduzierte Dopaminproduktion
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- Verlangsamter Stoffwechsel
Der Körper geht regelrecht in einen Energiesparmodus – evolutionär sinnvoll für Zeiten der Nahrungsknappheit, aber kontraproduktiv für unser modernes Leben mit ständiger Nahrungsverfügbarkeit.
4. Cortisol-Dysregulation durch fehlenden Tagesrhythmus
Unter normalen Umständen folgt Dein Hormonsystem einem klaren Tagesrhythmus:
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- Morgenlicht lässt Dein Cortisol ansteigen, Du wirst wach und aktiv
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- Abendliche Dunkelheit erhöht Dein Melatonin, Du wirst müde und bereit für den Schlaf
Im Kieler Winter wird dieser Rhythmus empfindlich gestört:
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- Zu wenig Morgenlicht verhindert den natürlichen Cortisol-Anstieg
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- Zu viel Dunkelheit hält Dein Melatonin auf einem konstant hohen Niveau
Das Ergebnis:
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- Schwieriger Start in den Tag mit anhaltender Morgenmüdigkeit
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- Reduzierter Antrieb über den ganzen Tag
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- Stärkere Stimmungsschwankungen
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- Typische Energietiefs am Nachmittag
5. Fehlende soziale Aktivität
Die dunkle Jahreszeit reduziert auch unsere sozialen Interaktionen:
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- Weniger spontane Treffen draußen
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- Reduzierte Aktivitäten in Gruppen
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- Mehr Zeit allein zu Hause
Diese soziale Isolation wirkt wie ein unterschwelliger Stressor auf Deinen Körper und reduziert wichtige Neurotransmitter:
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- Weniger Dopamin (Antrieb und Motivation)
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- Weniger Oxytocin (Verbundenheit und emotionales Wohlbefinden)
6. Mehr Heißhunger auf schnelle Kohlenhydrate
Hast Du Dich je gefragt, warum Du im Winter mehr Lust auf Süßes, Brot und Pasta hast? Auch das hat biologische Gründe:
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- Sinkendes Serotonin führt zu Heißhunger auf kohlenhydratreiche Nahrung
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- Dunkelheit erhöht nachweislich das Verlangen nach kalorienreichen Speisen
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- Weniger Bewegung führt zu instabilem Blutzucker
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- Schlechte Stimmung verstärkt das Bedürfnis nach „Comfort Food“
Diese veränderte Ernährung führt zu einem Teufelskreis:
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- Gewichtszunahme im Winter
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- Noch weniger Energie durch Blutzuckerschwankungen
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- Schlechterer Schlaf durch späte, schwere Mahlzeiten
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- Weiterer Stimmungsabfall durch Nährstoffmängel
Was in Deinem Körper in der dunklen Jahreszeit passiert
Kurz und präzise zusammengefasst, laufen in der dunklen Jahreszeit folgende biochemische Prozesse ab:
✔ Vitamin D sinkt
→ Energie sinkt
→ Stimmung verschlechtert sich
→ Immunsystem wird schwächer
✔ Serotonin sinkt
→ Motivation nimmt ab
→ Stimmung verschlechtert sich
→ Heißhunger nimmt zu
✔ Melatonin steigt tagsüber
→ Müdigkeit nimmt zu
→ Schlafqualität verschlechtert sich paradoxerweise
✔ Dopamin sinkt
→ weniger Fokus und Konzentration
→ weniger innerer Antrieb
→ weniger Disziplin für gesunde Gewohnheiten
✔ Cortisol wird dysreguliert
→ Morgenmüdigkeit trotz ausreichend Schlaf
→ Typisches Mittagstief wird stärker
→ Erhöhtes subjektives Stressempfinden
Die meisten Menschen wissen zwar intuitiv, dass die dunkle Jahreszeit sie beeinflusst – aber kaum jemand handelt gezielt dagegen. Zeit, das zu ändern!
Die 12 besten Strategien, um Energie & Stimmung im Kieler Winter zu retten
Diese Tipps sind wissenschaftlich fundiert, leicht umsetzbar und in Kiel besonders wichtig:
1. 10–20 Minuten Morgenlicht – auch bei Wolken
Selbst an einem bewölkten Tag hat das Außenlicht eine Intensität von 500–2000 Lux. Zum Vergleich: Die meisten Innenräume bieten nur 50–300 Lux – ein gewaltiger Unterschied für Deine Biologie!
Diese Lichtmenge reicht aus für:
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- Die Aktivierung Deiner Cortisol-Ausschüttung am Morgen
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- Die Ankurbelung der Serotoninproduktion
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- Den Reset Deiner inneren Uhr
Mein Tipp: Geh morgens als erstes für 10-20 Minuten nach draußen, selbst bei Regen. Eine kurze Morgenrunde um den Block kann den Unterschied zwischen einem energiegeladenen und einem schleppenden Tag ausmachen.
2. Vitamin D täglich supplementieren
Um optimale Vitamin-D-Werte von 40–60 ng/ml zu erreichen, empfehle ich:
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- 2.500–5.000 IE Vitamin D3 täglich während der dunklen Jahreszeit
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- Einnahme zusammen mit einer fetthaltigen Mahlzeit für bessere Aufnahme
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- Kombination mit Magnesium, das für die Vitamin-D-Aktivierung essentiell ist
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- Ergänzung mit Vitamin K2, um die Kalziumverteilung zu optimieren
Vitamin-D-Mangel ist einer der Hauptgründe für Wintermüdigkeit und lässt sich leicht beheben.
3. Kaltes Licht am Morgen (10–30 Minuten)
Eine Tageslichtlampe mit 10.000 Lux ist in Kiel im Winter fast schon Pflicht. Die Vorteile:
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- Nachweisliche Steigerung der Energie
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- Deutliche Verbesserung der Stimmung
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- Reduzierung von saisonalen Depressionen
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- Regulierung des Melatonin-Spiegels
Nutze die Lampe morgens während des Frühstücks oder der ersten E-Mails für 10-30 Minuten. Der Effekt ist oft schon nach wenigen Tagen spürbar.
4. Krafttraining 3–5x pro Woche
Regelmäßiges Training ist der vielleicht wirksamste „Antidepressivum-Booster“ im Winter. Es erhöht:
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- Dopamin (Motivation und Antrieb)
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- Serotonin (Stimmung und emotionales Wohlbefinden)
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- Endorphine (natürliche Schmerzlinderung und Glücksgefühle)
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- Testosteron (wichtig für Energie und Libido)
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- Schilddrüsenaktivität (Stoffwechsel und Wärmeproduktion)
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- Mitochondrienenergie (zelluläre Kraftwerke)
Besonders Krafttraining hat sich als effektiv erwiesen, da es sowohl kurzfristige als auch langfristige positive Effekte auf Hormone und Neurotransmitter hat.
5. Kälteexposition (z.B. Cryo Kiel)
Kälteexposition mag im Winter kontraintuitiv klingen, ist aber ein Gamechanger für Deine Energie:
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- Erhöht Dopamin um bis zu 250% (mehr als jedes Medikament!)
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- Reduziert systemische Entzündungen
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- Verbessert die mitochondriale Energieproduktion
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- Stärkt das Immunsystem nachweislich
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- Hebt die Stimmung für mehrere Stunden an
In Kiel gibt es mittlerweile mehrere Anbieter für Kryotherapie, aber auch kalte Duschen oder Eisbaden in der Ostsee können ähnliche Effekte erzielen.
6. Eiweißreiche Ernährung + viele Ballaststoffe
Deine Ernährungsstrategie für den Winter sollte darauf abzielen, Blutzuckerschwankungen zu minimieren:
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- Erhöhe Deine Proteinzufuhr auf 1,6-2g pro kg Körpergewicht
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- Integriere Ballaststoffe zu jeder Mahlzeit (Gemüse, Beeren, Hülsenfrüchte)
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- Reduziere schnelle Kohlenhydrate, besonders am Abend
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- Verteile Deine Kohlenhydrate auf die Zeit nach dem Training
Diese Strategie stabilisiert:
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- Deinen Blutzucker und damit Deine Energie
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- Deine Sättigung und reduziert Heißhungerattacken
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- Deine Hormone, besonders Insulin und Leptin
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- Deinen Schlaf durch weniger nächtliche Blutzuckerschwankungen
7. Warm-kalte Wechselduschen
Eine einfache, aber hochwirksame Methode, um morgens in Schwung zu kommen:
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- Beginne mit warmem Wasser für 1-2 Minuten
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- Wechsle dann für 30 Sekunden zu kaltem Wasser
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- Wiederhole diesen Zyklus 3-5 Mal, ende immer mit kalt
Diese Technik erhöht:
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- Die Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gewebes
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- Die Energieproduktion auf zellulärer Ebene
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- Die Funktion des Immunsystems
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- Deinen Fokus und Deine mentale Klarheit für Stunden
8. Omega-3 erhöhen
Omega-3-Fettsäuren sind besonders in der dunklen Jahreszeit wichtig für:
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- Reduzierte Entzündungsprozesse im Körper
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- Verbesserte Stimmung und emotionale Stabilität
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- Optimierte Gehirnfunktion und kognitive Leistungsfähigkeit
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- Stabilere Energieproduktion
Besonders EPA (eine der Omega-3-Fettsäuren) hat nachweislich positive Effekte auf die emotionale Stabilität in der dunklen Jahreszeit. Achte auf hochwertige Supplemente oder erhöhe Deinen Konsum von fettem Fisch.
9. Soziale Kontakte bewusst planen
Auch wenn es draußen grau ist und die Couch lockt: Soziale Aktivität ist ein starker psychologischer Schutzfaktor gegen Winterdepression.
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- Plane feste wöchentliche Treffen mit Freunden
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- Suche Dir einen Trainingspartner für zusätzliche Motivation
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- Nutze Gruppenaktivitäten oder Kurse
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- Halte auch online regelmäßigen Kontakt
Soziale Interaktion erhöht Dopamin und Oxytocin – zwei Neurotransmitter, die Deine Stimmung und Motivation maßgeblich beeinflussen.
10. Schlafrhythmus stabil halten
Im Winter ist ein stabiler Schlafrhythmus noch wichtiger als sonst:
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- Gehe jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett und stehe zur gleichen Zeit auf
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- Reduziere künstliches Licht am Abend (besonders Bildschirme)
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- Nutze Blaulichtfilter auf elektronischen Geräten ab 20 Uhr
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- Supplementiere Magnesium am Abend für bessere Schlafqualität
Ein regelmäßiger Schlafrhythmus stabilisiert Deinen Cortisol-Melatonin-Zyklus und verbessert die Tiefschlafphasen, die für Erholung und Regeneration entscheidend sind.
11. Spaziergänge am Nachmittag
Besonders wenn Du das typische Nachmittagstief spürst:
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- Mache einen 15-30 minütigen Spaziergang an der frischen Luft
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- Nutze die hellsten Stunden des Tages (meist zwischen 11 und 14 Uhr)
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- Verbinde dies wenn möglich mit sozialen Kontakten
Selbst ein kurzer Spaziergang kann Deine Energie und Stimmung für den Rest des Tages deutlich verbessern.
12. Supplemente für Winterenergie (optional)
Neben Vitamin D und Omega-3 können folgende Supplemente in der dunklen Jahreszeit unterstützend wirken:
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- Magnesium (400-600mg täglich, bevorzugt als Magnesiumbisglycinat)
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- L-Theanin (200-400mg) für verbesserte Stimmung und Fokus
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- Ashwagandha (300-600mg) für Stressreduktion und Cortisolregulation
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- Rhodiola (300-500mg) für mehr Energie und verbesserte Stimmungsregulation
Diese Supplemente wirken synergistisch und können besonders in Kombination mit den anderen Strategien Deine Winterresistenz deutlich verbessern.
Persönliche Erfahrungen aus der Praxis
Ich sehe bei meinen Klienten in Kiel jedes Jahr das gleiche Muster:
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- Die Energie sinkt spürbar
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- Die Stimmung kippt oft im November/Dezember
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- Das Training fällt plötzlich schwerer
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- Die Ernährung wird chaotischer und kohlenhydratlastiger
Aber sobald wir gezielt gegensteuern mit:
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- Optimierung des Vitamin-D-Spiegels
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- Festem Ritual für Licht am Morgen
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- Stabilisierung des Krafttrainings (auch wenn die Motivation fehlt)
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- Regelmäßiger Kälteexposition oder Cryo-Therapie
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- Erhöhung der Omega-3-Zufuhr
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- Anpassung der Ernährung mit mehr Protein und Ballaststoffen
… geht der Winter plötzlich viel leichter von der Hand. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis gezielter Einflussnahme auf Deine Biochemie. Du musst nur wissen, welche Hebel Du bewegen musst.
„Auf Empfehlung kam ich zu Philip Lange. Die Motivation für ein Personal Training waren meine Rückenschmerzen vor 10 Wochen. Nach der ersten Trainingseinheit ging es mir besser, war deutlich beweglicher, nach der zweiten war ich beschwerdefrei. Inzwischen trainiert mich Philip seit 10 Wochen und ich bin begeistert. Jedes Training ist abwechslungsreich und intensiv. Durch seine professionelle Anleitung und Hilfestellungen erlebe ich Fortschritte, die ich so noch nicht erlebt habe. Kein Training ist wie das andere, so macht Training Spaß! Danke Philip für Deine Ideen, Motivation, Humor, fachliche Kompetenz und Spaß. Ich freue mich auf viele weitere Trainingseinheiten!“ – Dr. med. Jens Orthmann
Fazit: Von Wintermüdigkeit zu Winterstärke
Die dunkle Jahreszeit in Kiel ist zweifelsohne eine echte Herausforderung für Körper und Geist. Aber mit dem richtigen System wird sie:
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- Kontrollierbar statt überwältigend
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- Deutlich leichter zu bewältigen
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- Energiereicher als Du es für möglich gehalten hättest
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- Sogar produktiv für persönliches Wachstum und Entwicklung
Der Unterschied zwischen lähmender „Wintermüdigkeit“ und produktiver „Winterstärke“ liegt nicht in Deiner Motivation oder Willenskraft – sondern im gezielten Management Deiner Biologie.
Beginne mit den drei wichtigsten Strategien:
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- Tägliches Morgenlicht (natürlich oder mit Tageslichtlampe)
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- Optimierung Deines Vitamin-D-Spiegels
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- Konsequentes Krafttraining, selbst wenn die Motivation fehlt
Schon diese drei Maßnahmen können einen dramatischen Unterschied in Deiner Wintererfahrung bewirken.
Deine nächsten Schritte
Wenn Du Unterstützung möchtest, um Deinen Winter so zu gestalten, dass Du Energie, Stimmung und Gesundheit auf hohem Niveau hältst, melde Dich gern für ein 1:1 Coaching oder meinen Winter-Performance-Plan.
Gemeinsam entwickeln wir eine maßgeschneiderte Strategie, die zu Deinem Lebensstil passt und Dich durch die dunkle Jahreszeit trägt – nicht nur überleben, sondern wachsen und gedeihen.
FAQ: Häufige Fragen zur dunklen Jahreszeit
Wie lange dauert es, bis Vitamin D wirkt?
Die ersten Effekte von Vitamin-D-Supplementierung können bereits nach 2-3 Wochen spürbar sein. Der volle Effekt tritt nach etwa 8-12 Wochen ein, wenn sich der Vitamin-D-Spiegel im Blut stabilisiert hat.
Kann man auch zu viel Licht am Morgen bekommen?
Natürliches Tageslicht ist praktisch unbedenklich. Bei Tageslichtlampen solltest Du die Herstellerangaben beachten, aber generell sind 10.000 Lux für 20-30 Minuten am Morgen sicher und effektiv.
Welche Ernährungsumstellung hat den größten Effekt im Winter?
Die Erhöhung der Proteinzufuhr und die Stabilisierung des Blutzuckers durch ballaststoffreiche Nahrung zeigen die deutlichsten Effekte auf Energie und Stimmung in der dunklen Jahreszeit.
Ist es normal, im Winter mehr zu schlafen?
Ja, ein leicht erhöhtes Schlafbedürfnis ist biologisch normal. Problematisch wird es, wenn die Schlafqualität leidet oder die Müdigkeit trotz mehr Schlaf anhält – dann solltest Du die vorgestellten Strategien anwenden.
Können die Winterblues auch im Frühjahr noch anhalten?
Ja, besonders wenn der Vitamin-D-Spiegel noch nicht wiederhergestellt ist. Die Symptome können bis in den April/Mai anhalten, selbst wenn die Tage bereits länger werden.
Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung. Bei anhaltenden Symptomen einer saisonalen Depression solltest Du einen Arzt konsultieren.
Bilder: Daniela Vagt Fotografie











